Im grössten Wildschutzgebiet Afrikas ist ein kleiner Teil für Tourismus zugänglich - und dieses Gebiet hat die Qualitäten eines Nationalparks. Mit ein Teil des Erlebens schönster Natur sind Bootsfahrten auf dem mächtigen Rufiji-Fluss. Ideal für einen Besuch sind die trockenen Monate Juni - Oktober.

Überblick

  • Beste Reisezeit: Juni - Oktober
  • Kombinierbar mit allen andern Parks und mit der Küste (Zanzibar, Pemba)
Selous Game Reserve

Szenerie und Tierwelt

Es gibt im wesentlichen drei sehr unterschiedliche Lebensräume: den mächtigen Rufiji Fluss mit Galeriewald und Dickicht, der Nebenflüsse und kleinere Seen speist; das Miombo Waldland und die offene Grassteppe. Letztere wirkt in der Trockenzeit kahl und tierleer. Die Tierherden halten sich im Trockenwald auf und suchen in regelmässigen Abständen die Tränkestellen auf. Der Fluss und seine immergrünen Ränder sind die Heimat für Arten, die nicht wandern (Flusspferd, Kaffernbüffel, Wasserbock, Krokodil usw.) und für eine ausserordentlich reiche Vogelwelt.

Das Game Reserve hat den grössten Bestand Afrikanischer Wildhunde (1'300) und Kaffernbüffel (110'000) des Kontinents und mehr als die Hälfte aller Elefanten (57'000) des Landes. Es gibt über 2'000 Pflanzenarten.

Alle «typischen» afrikanischen Tiere kommen vor, sogar einige wenige Nashörner. Löwen sind zahlreich; Leoparden bekommt man in der dichten Vegetation weniger häufig zu Gesicht; äusserst selten sind Geparde.


Jahreszeiten und Wetter

Niederschläge von November – Mai. Der Park ist während der Trockenzeit von Juli – Oktober am interessantesten. Mit dem ersten Regen ziehen sich die Tiere von den Wasserstellen zurück.

Selous liegt tief und vergleichsweise nahe am Ozean. Das Klima ist moderat feucht-heiss. Die Nächte sind wesentlich wärmer als in den Parks im Hochland.


Spezialitäten

  • Selous ist der einzige Park, wo man mit Booten auf Pirschfahrt gehen kann.
  • Auch die Fuss-Safari (3-4 Stunden, mit bewaffnetem Guide) hat hier lange Tradition und wird von geübten Leuten geführt.
  • Antilopen kommen in Unterarten vor, die sich deutlich von ihren Verwandten im Norden unterscheiden, z.B. Liechtenstein’s Hartebeest (Kongoni), Nyassaland Gnu. Gerade die stattlich wirkenden Gnus unterscheiden sich in Färbung und Grösse erheblich von denjenigen in der Serengeti.
  • Spezielle Säugetiere: Afrikanischer Wildhund, Grosses Kudu, Rappenantilope.
  • Gefiederte Kostbarkeiten: Palmengeier, Scherenschnabel, Schlangenhalsvogel, Brutkolonien der Bienenfresser.

Anreise und Kombinationen

Anreise mit Flugzeug: Dar es Salaam 45 Min., Zanzibar 95 Min., Arusha 2 Std. 30 Min.

Nächstgelegene Orte zum Kombinieren (Luftweg): Zanzibar, Mafia, Ruaha.

Eine vollständige Südtanzania-Reise mit Flycatcher-Fahrzeug führt zum Mikumi Nationalpark (315 km); dabei werden die landschaftlich grossartigen und von Tourismus unberührten Uluguru Mountains durchquert. Die Anfahrt auf der Strasse von Dar es Salaam her ist nicht zu empfehlen.

Safari Impressionen

Bilder aus dem Safari-Alltag.

Safari Impressionen

Reisevorschläge

Abgestimmt auf den Reisemonat und die Jahreszeit empfehlen wir in unseren Reisevorschlägen Routen, die auf das bestmögliche Naturerlebnis zielen. Alle Reisen können individuell angepasst und auch mit einem Aufenthalt auf den Inseln Zanzibar, Mafia oder Pemba kombiniert werden.

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Privat-Camps

Je nach Jahreszeit errichten wir in der Serengeti, im Katavi Nationalpark und im Ruaha Nationalpark unsere Privat-Camps. Die Camps stehen jeweils dort, wo die Tierwelt am vielversprechendsten ist. Das exklusive Erlebnis, für ein paar Tage und Nächte ganz nah an der Natur zu sein, ist Ihnen garantiert.

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