Ruaha, seit der Erweiterung um das Usangu Game Reserve der grösste Nationalpark des Landes, ist abgelegen und zählt nur wenige Besucher. Der Park bietet grossartige Landschaften und Tierarten, die man in den anderen Parks nicht zu sehen bekommt. Ein Besuch ist zwischen Juni und Oktober besonders empfehlenswert.

Überblick

  • Abgelegenes Tierparadies mit kontrastreichen Lebensräumen, afrikanischen Farben und speziellen Tierarten
  • Beste Reisezeit: Juni - Oktober
  • Unterkunft im Flycatcher Privat-Camp
  • Keine grossen Hotels und geringe Besucherdichte
  • Kombinierbar mit allen andern Parks und mit der Küste (Zanzibar, Pemba Island)
Ruaha Nationalpark

Szenerie und Tierwelt

Ruaha ist ungezähmte, mit den Farben Afrikas gesegnete Wildnis! Es gibt vier unterschiedliche Zonen, alle mit ihrer eigenen Atmosphäre und teilweise auch anderen Tierwelt:

  • das Flusstal mit Sandbänken, immergrünen Grasfluren und Galeriewald (Akazienarten, u.a. Acacia albida, mächtige Feigenbäume, Tamarinden, Gruppen von Palmen)
  • offenes Grasland mit Black Cotton Soil (schwarze, lehmige Erde)
  • Miombo-Waldland mit Bäumen der Brachystegia-Art
  • wellige Trockensavanne mit Dornbusch, Akazien-, Commiphora- und Baobab-Bäumen

An die Stelle der typischen Graslandtiere wie Gnu, Topi oder Thomson-Gazelle, die völlig fehlen, treten trockenheitsresistente «Browser» wie z.B. die grossen Antilopen-Arten. Der Elefanten-Bestand ist der zweitgrösste nach Selous und die Dickhäuter können hier oft beim «Brunnengraben» beobachtet werden. Es gibt Büffelherden mit gigantischen Ausmassen, alle Katzenarten und die vollständige Palette wassergebundener Tiere (Flusspferd, Krokodil, Nilwaran, alle fischenden Vögel).

Ruaha ist ein besonderes Erlebnis. Die Landschaft mit den Baumarten, die ihr buntes Laub abwerfen, den Baobabs, den Sandflüssen und dem grünen Flusstal ist absolut spektakulär. Zu entdecken gibt es rund 40 grössere Säugetier- und 370 Vogelarten. Und eine spannende Entdeckungsreise ist es immer: hier leben noch echte Wildtiere in einer oftmals unübersichtlichen Landschaft und keineswegs als «Statisten» in tourismusgerecht zurechtgebogenen Arenen.


Jahreszeiten und Wetter

Die jährlichen Niederschläge erreichen höchstens 500 – 800 mm, am meisten Regen fällt zwischen Dezember und März. Beste Reisezeit sind die trockenen Monate Juni – Oktober.

Gegen Ende der Trockenzeit kann das Thermometer am Nachmittag auf 40° C steigen; die frühen Morgenstunden werden dann mit 12 bis 15° C als entsprechend kühl empfunden. Nach Sonnenuntergang kommt üblicherweise starker Wind auf, der sich nach 3 bis 4 Stunden plötzlich legt.


Spezialitäten

  • Grosser Kudu: die ausserordentlich schöne Antilope kommt sehr häufig vor.
  • Kleiner Kudu: seltener und im Trockenbusch schwieriger zu finden
  • Pferdeantilope: eine kleine Gruppe, seit Jahren standorttreu
  • Rappenantilope: der Bestand ist klein, eine Begegnung daher ein Glücksfall
  • Afrikanischer Wildhund: die Chancen stehen gut, das äusserst seltene Säugetier sehen zu können.
  • Vögel: es gibt sowohl rekordverdächtiges Auftreten einzelner Arten (Rotschnabeltoko, Perlhuhn, Grauglanzstar) als auch interessante Raritäten (z.B. Glockenreiher, Afrikanische Zwerggans, Graukopf-Buschwürger)

Anreise und Kombinationen

Anreise mit dem Flugzeug - gut kombinierbar mit Nord-Tanzania, Selous, Katavi, Mahale, Zanzibar und Mafia Island.

Safari Impressionen

Bilder aus dem Safari-Alltag.

Safari Impressionen

Reisevorschläge

Abgestimmt auf den Reisemonat und die Jahreszeit empfehlen wir in unseren Reisevorschlägen Routen, die auf das bestmögliche Naturerlebnis zielen. Alle Reisen können individuell angepasst und auch mit einem Aufenthalt auf den Inseln Zanzibar, Mafia oder Pemba kombiniert werden.

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Reisekatalog

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Privat-Camps

Je nach Jahreszeit errichten wir in der Serengeti, im Katavi Nationalpark und im Ruaha Nationalpark unsere Privat-Camps. Die Camps stehen jeweils dort, wo die Tierwelt am vielversprechendsten ist. Das exklusive Erlebnis, für ein paar Tage und Nächte ganz nah an der Natur zu sein, ist Ihnen garantiert.

Privat-Camps


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