Reiseplanung (Programmgestaltung)


Welches Programm empfehlen Sie Reisenden, die Tanzania zum ersten Mal besuchen?

Wir empfehlen eine Reise zu den Nationalparks im Norden des Landes, mit Schwerpunkt Serengeti.


Zu welcher Zeit kann man die meisten Jungtiere sehen?

Nur Gnus und - viel weniger ausgeprägt - Thomson-Gazellen werfen ihre Jungen im Verlauf einer kurzen Zeit im Jahr. Alle anderen Arten sind nicht an eine Saison gebunden. Sie können das ganze Jahr über auf Jungtiere treffen.


Wann und wo ist es am heissesten bzw. am kühlsten?

Es gibt im Land keine Extrem-Temperaturen. Die kühlsten Monate sind Juni/Juli. Spitzenwerte sind zum Beispiel:

  • Ngorongoro, Höhe 2500 m, Juni/Juli, nachts: 10°
  • Ruaha, Höhe < 800 m, Oktober, nachmittags: 38°

Gibt es für Ihre Reisen Altersbeschränkungen oder –empfehlungen?

Nein. Am anstrengendsten sind längere Autofahrten auf Naturstrassen. Die Erholungspausen nach diesen «Einlagen» sind aber immer lang bemessen. Alle Reisende schätzen die minimale Zeitverschiebung während der Flugreise (kein «Jet lag»). Für Kilimanjaro-Besteigung und zwei oder drei Camps gibt es Altersbeschränkungen bei Kindern. Im Mahale Mountains Nationalpark dürfen Kinder unter 12 Jahren nicht am Schimpansen-Tracking teilnehmen.


Wir möchten mit Kindern reisen. Ist das empfehlenswert?

Eindeutig ja. Unsere Stärke ist die Individualreise. Sie können das Reiseprogramm auf die Bedürfnisse der Familie abstimmen und den Tagesablauf während der Reise vollständig selbst bestimmen! Unsere Geländefahrzeuge haben genau die richtige Grösse für eine Familie. Kinder und Jugendliche erhalten auf Flügen, Hotels und Parkeintritts-Gebühren substantielle Rabatte.


Wir sprechen kein bzw. nur sehr wenig Englisch. Ist eine Reise deshalb unmöglich?

Wir haben immer wieder Kunden, die sich mit wenig Sprachkenntnissen auch auf einer Individualreise zurechtfinden und könnten Ihnen einen Fahrer zuteilen, der Ihnen sprachlich entgegenkommen kann.


Wir möchten eine Individualreise unternehmen. Sind Ihre Driver-Guides (Fahrer) genügend qualifiziert, uns durch die gewählten Parks zu führen?

Wir haben langjährige und erfahrene Fahrzeugführer, die alles Organisatorische zuverlässig für Sie erledigen und in Bezug auf Gebiets- und Tierkenntnisse allen Ansprüchen genügen können. Da es bei uns keine Standardreisen gibt, die nach Schema ablaufen, erhalten die Guides von uns detaillierte, schriftliche Instruktionen über Ihre Reise.


Wir reisen sehr ungern in Kleinflugzeugen. Müssen wir von einer Safari in Tanzania absehen?

Nein. Wir können für Sie eine Reise in Nord- oder Südtanzania zusammenstellen, die ganz auf Strassenverkehr basiert. Kombinationen bedingen allerdings Lufttransporte.


Wir sind sehr langen Autofahrten nicht so zugetan. Womit müssen wir in dieser Beziehung rechnen?

Die längsten Etappen betragen ungefähr 4 Stunden (Ausnahme: Südtanzania-Reisen mit 2 x 9 Stunden). Entscheidend ist, dass Sie auf einer Individualreise so viele Pausen einlegen können wie Sie möchten. Eine Reise lässt sich auch explizit so planen, dass noch mehr Zeit für Ortswechsel zur Verfügung steht.


Wir sind mehrere Teilnehmer. Wieviele Personen reisen in einem Geländefahrzeug?

Ein Fahrzeug ist mit 4 bis 5 Personen ideal belegt (Fensterplätze und Zugang zur Dachluke für alle Insassen). Ein weiterer Sitz steht neben dem Fahrer zur Verfügung. Wenn Kinder mitreisen, kann ein Wagen mit bis zu 6 Personen belegt werden. Für 5 Erwachsene und mehr empfehlen wir ein zweites Fahrzeug.


Wir haben auch noch andere Ferienpläne. Wieviele Tage sollte man für eine Safari mindestens einplanen?

8 Tage sind eine untere Grenze, wenn die An- und Rückreise nach Europa dazukommt. Wenn Sie sich bereits für andere Zwecke im Gebiet aufhalten, können Sie in 5 Tagen (ab/bis Arusha) bereits einen guten Eindruck der Naturschönheiten gewinnen.


Reiseplanung (Fragen zu unserem Angebot)


Können wir bei Ihnen ein Fahrzeug ohne Fahrer mieten und auf eigene Faust losziehen?

Nein. Wir können «Self Drive» aus vielen verschiedenen Gründen nicht empfehlen und bieten diese Reiseform nicht an.


Wir möchten unsere Safari ohne Routenplanung durchführen, d.h. mit einem Koch und Zelten unterwegs sein. Bieten Sie diese Reiseform auch an?

Nein. Es wäre an sich reizvoll, in der Wildnis so unterwegs zu sein. Für uns gibt es aber entschieden zu viele Unwägbarkeiten – und ein Guide, der einen Tag lang in rauhem Gelände sein Bestes gibt, kann abends nicht ein kleines Hotel aufziehen. Es ist ausserdem so, dass es innerhalb der Nationalpark-Grenzen (wohlweislich) die gewünschten Freiheiten nicht gibt, d.h. keine «wilden Campplätze» zugelassen sind.


Wir möchten im Land nicht fliegen, sondern die anderen öffentlichen Verkehrsmittel benützen. Können Sie uns etwas empfehlen?

Nein. Es ist leider so, dass dem grossen Land zuverlässige und günstige Massenverkehrsmittel noch weitgehend fehlen. Die recht verbreiteten Überland-Busse gelten schlicht als gefährlich.


Wir möchten nicht nur Tiere sehen, sondern auch «Land und Leute» kennenlernen. Wie sind die Möglichkeiten?

Sie bekommen, wenn Sie nicht eine reine «Flug-Safari» buchen, unterwegs sehr viel vom Land und von der Lebensart der Bevölkerung zu sehen. Es ist aber so, dass unsere Guides nicht darauf eingestellt und geschult sind, eigentliche Treffen mit der Lokalbevölkerung zu veranstalten. In unseren Programmen sind auch keine «Hausbesuche» eingebaut. Spontane und interessante Kontakte können sich ausserhalb der «Touristenfallen» jederzeit ergeben – nur ist es leider so, dass die Sprachbarriere fast unüberwindlich ist! Ihrer eigenen Initiative sind aber kaum Grenzen gesetzt.


Bieten Sie nur ganze Arrangements an?

Nein. Sie können sich die Flugreise selbstverständlich selbst beschaffen und unsere Dienstleistungen ab einem Ort in Ostafrika in Anspruch nehmen.


Bieten Sie auch andere Destinationen in Afrika an?

Da wir unsere Reisen nicht an Agenten weitergeben, sondern mit unseren eigenen Mitteln veranstalten, bleiben wir auf Tanzania beschränkt. Selbstverständlich werden wir uns aber gerne darum bemühen, für Sie die beste «Schnittstelle» zu einem anderen Reiseziel auf dem Kontinent zu finden.


Sicherheit


Sind wir von unseren Angehörigen oder vom Arbeitsumfeld während der Reise völlig abgeschnitten?

Nein. Die Kommunikationsmöglichkeiten in Tanzania sind stark verbessert worden. Inzwischen haben Sie sogar in vielen Teilen der Nationalparks Empfang mit dem Mobiltelefon.


Schlangen, Giftspinnen und andere gefährliche Tiere?

In der langen Safari-Tradition ist noch kein normaler Reisender jemals durch Tiere zu Schaden gekommen. Es ist noch viel einfacher, eine seltene Säugetierart als eine Schlange zu Gesicht zu bekommen – und giftige Spinnen gibt es schon gar nicht. Vor dem einzigen Tier, das uns gefährlich werden könnte, sind wir ja gewarnt und auf der Hut: die Anopheles-Mücke.


Sind die Flüge mit Kleinflugzeugen sicher und zuverlässig?

Für Privatflüge arbeiten wir nur mit den Privatunternehmen zusammen, deren Hintergrund wir seit langem kennen. In Bezug auf Pünktlichkeit übertreffen diese die grossen Airlines mit schöner Regelmässigkeit. Charterflüge werden mit modernen Fluggeräten und routinierten Piloten durchgeführt.


Wie gehen Sie bei einem medizinischen Notfall vor?

Ostafrika hat ein zuverlässiges Luftrettungssystem («Flying doctors» mit Basis in Nairobi). Die Maschinen mit ärztlichem Personal fliegen alle Landestreifen der Region an. Die medizinische Versorgung in Nairobi ist einwandfrei.


Geld, Trinkgelder, Geschenke


Wieviel Reisegeld müssen wir mitführen und in welcher Form?

Unsere Reisen sind mit geringen Nebenkosten verbunden. Zumeist handelt es sich dabei um Visum-Gebühren, Getränke und Trinkgelder. Sind höhere Ausgaben zu erwarten (z.B. bei freiem Aufenthalt auf Zanzibar), teilen wir Ihnen die entsprechenden Richtwerte mit. Das unkomplizierteste Zahlungsmittel ist die US Dollarnote. Als Ergänzung können Sie Ihre Kreditkarte (Visa, Mastercard) mitführen. Immer mehr Lodges und auch Camps akzeptieren Plastikgeld.


Wird erwartet, dass wir Trinkgelder ausgeben?

Üblich sind Trinkgelder für Driver-Guides (Fahrer) und lokale Führer (z.B. Bootstouren, Fusstouren usw). Hotels und Camps signalisieren ihre Einstellung mit dem Vorhandensein oder dem Fehlen einer Tip-Box (Trinkgeld-Sammelkasse für das Personal). Tun sich einzelne Angestellte besonders hervor, ist aber auch hier eine persönliche Zuwendung zu empfehlen. Zur Trinkgeld-Zahlung direkt aufgefordert werden Sie etwa von Gepäck-Trägern an Flughäfen. Hier gibt es sowohl «abgebrühte Profis» wie auch «Arbeitnehmer» der untersten Stufe. Die Entscheidung liegt nur noch bei Ihnen. Richtlinien zur Höhe der Trinkgelder sind in der Broschüre enthalten, die Sie von uns zur Reisevorbereitung erhalten.


Ist es sinnvoll, wenn wir kleine Geschenke mitführen und austeilen?

An anonyme Empfänger: nein. Alle Erwachsenen und Kinder an Ihrer Route sind mit dem Tourismus vertraut und wissen, womit man bei Durchreisenden etwa rechnen kann. An frequentierten Orten wie beispielsweise Tankstellen oder Dörfern kann es beim Verteilen von «milden Gaben» sogar zu unschönen Szenen kommen. Unserer Ansicht nach ist es viel sinnvoller, wenn Sie keine Geschenke mitführen und mit dem eingesparten Geld als Käufer und Partner auftreten. Die Leute haben immer etwas zu verkaufen – vielleicht auch nur etwas, das Sie nun wirklich nicht dringend benötigt hätten. Anders ist die Situation, wenn Sie ins Land zurückkehren und Bezugspersonen beschenken möchten. In diesem Fall kennen Sie vielleicht die Wünsche.


Reisevorbereitungen


Wie bereiten wir uns am zweckmässigsten auf die Reise vor?

Sie erhalten von uns eine umfangreiche Broschüre, der Sie viele Informationen und Hinweise entnehmen können. Dazu gibt es im Buchhandel eine ansehnliche Anzahl Reiseführer, die Ostafrika oder explizit Tanzania zum Thema haben.


Welche Gesundheitsvorsorgen / Impfungen sind zu treffen?

Für Reisende aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Eine Malaria-Prophylaxe ist dringend empfohlen und wird vom Arzt verschrieben.


Was müssen wir an Kleidung mitführen?

Leichte Kleidung in angemessenem Umfang und eine warme Jacke/Windschutz sind ausreichend. Wäscheservice bietet jedes Hotel an und kann ab zwei Übernachtungen in Anspruch genommen werden. Garderobenvorschriften gibt es nirgends. Ein Paar geschlossene Halbschuhe ist auch für eventuelle Fuss-Safaris ausreichend.


Müssen wir Moskitonetze von zu Hause mitnehmen?

Keinesfalls. Wo Netze angebracht sind, sind sie bereits vorhanden. Fehlen sie, ist diese Form der Mückenabwehr hier nicht angezeigt.


Auf Safari


Worauf gilt es in gesundheitlicher Hinsicht zu achten?

Zur Vorbeugung einer Malaria-Infektion gibt es die medikamentöse Behandlung und die genau so wirksame Expositions-Prophylaxe (Schutz vor Stichen mit geeigneter Kleidung und Repellents). Tsetse-Fliegen kommen örtlich und jahreszeitlich begrenzt in einigen Nationalparks vor. Einzelne Reisende reagieren auf den Stich mit Schwellungen.


Können wir während der Reise das Programm umstellen?

Ihre Reise wird von uns sorgfältig geplant und die Camps/Lodges/Hotels sind zum voraus gebucht. Kurzfristige Absagen («no shows») mit Rückerstattung müssen die Leistungsträger nicht akzeptieren. Wenn Sie die Reise vor Ort umstellen möchten (mit Hotelwechsel), werden Ihnen Ihr Driver-Guide und unser Büro in Arusha behilflich sein, neue Reservationen in kürzester Zeit vornehmen zu können. Die entstehenden Kosten am neuen Aufenthaltsort können Sie direkt begleichen. Verrechnungsmöglichkeiten mit nicht beanspruchten Leistungen sind nicht gegeben.


Wir unternehmen sehr gerne Wanderungen. Können wir auch während dieser Reise zu Fuss unterwegs sein?

Nationalparks haben in dieser Beziehung eigene Gesetze. In den meisten Parks sind Fuss-Safaris möglich. Sie dauern meistens 2-3 Stunden und finden immer in Begleitung eines (bewaffneten) Park-Angestellten statt. Viel Bewegung hat man in den fahrzeugfreien Parks (Mahale Mountains, Gombe, Kilimanjaro). Eigentliche Trekkings finden nur ausserhalb der Nationalparks statt und werden von uns deshalb nicht angeboten.


Können die Batterien für unsere Geräte aufgeladen werden?

Steckdosen in Hotelzimmern liefern während den Abendstunden Strom (tagsüber und nachts meist nicht). In permanent gebauten Camps können Sie die Batterien zum Laden abgeben. Führen Sie das entsprechende Ladegerät mit. Sehr zuverlässig ist auch die Möglichkeit, Batterien im Fahrzeug (12 Volt, Zigarettenanzünder) aufzuladen. Wir empfehlen Ihnen aber in jedem Fall, genügend Ersatzakkus mitzuführen.


Wir sind uns an vegetarische Mahlzeiten gewohnt. Was werden wir auf Safari vorfinden?

Für viele Hotels sind vegetarische Menus eine Selbstverständlichkeit. Kleine Plätze wie etwa die Tented Camps sind flexibel genug, um auf individuelle Wünsche einzugehen. Sehr oft wird ein Selbstbedienungs-Buffet mit entsprechenden Wahlmöglichkeiten angeboten.


Wann und wo können wir Reiseandenken einkaufen?

In Nordtanzania und auf Zanzibar gibt es zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Alle grösseren Hotels haben ihre Shops. Eingespielte Shopping-Halte gibt es auf unseren Reisen nicht. Wenn Sie sich unterwegs in einem Strassen-Laden umsehen möchten oder auf der Suche nach etwas Bestimmtem sind, sollten Sie Ihren Driver-Guide darauf aufmerksam machen. Bei Südtanzania-Reisen und den anderen Destinationen gibt es kaum Angebote. Hier müssen Sie sich allenfalls auf dem Ausreiseflughafen eindecken.


Was unsere Kunden sagen